Neuf-Brisach
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Anthropologie – Normativität – Moral.
Genetisch-strukturelle Zusammenhänge und geltungstheoretische Differenzierungen

Helmut Fahrenbach

Macht und Moral bilden zentrale Bezugspunkte der historisch-genetischen Theorie. Der Beitrag befragt die Duxsche Position zum Verhältnis von anthropologisch-genetischer Normativitäts- und Moraltheorie einerseits und philosophischer Ethik andererseits, nicht zuletzt also das Verhältnis von Genesis und Geltung in der Moraltheorie. Die historisch-genetische Moraltheorie, so eines der zentralen Ergebnisse, ist in ihrer Konzentration auf die primäre, familial gebundene Moral erweiterungsbedürftig, bedarf aber insbesondere auch der Ergänzung durch eine philosophische Ethik, um die Entwicklung eines kritisch-reflexiven und autonomen moralischen Bewußtseins einholen zu können. Das Problem von Genesis und Geltung kann nicht allein empirisch-rekonstruktiv, sondern nur unter Einbeziehung der Dimension normativer Gültigkeit zutreffend begriffen werden. Leseprobe

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