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Das Maschinenparadigma im Umbruch der Logiken

Bernd Remmele

Der Beitrag ordnet das frühneuzeitliche Maschinenparadigma in den „Umbruch der Logiken“ ein; es zeigt sich janusköpfig, insofern bei seiner Anwendung auf den Kosmos dieser zwar noch einem planenden Schöpfungsakt entspringt, danach aber eine funktionale Geschlossenheit aufweist. Für das Verständnis des Maschinenparadigmas ist hierbei entscheidend, dass die künstlichen und die natürlichen Maschinen über ihre Konstruktionsregeln in ihrer Funktionsweise identisch gesetzt werden, wobei die historische Gegebenheit dieser Identität auf einer spezifischen Entwicklung der kategorialen Formen beruht. Der Beitrag verfolgt diese Entwicklung mit Blick auf die Homogenisierung von Raum und Zeit, wie sie sich z. B. in der Aufhebung der fundamentalen Differenz zwischen linearen und zirkulären Bewegungen zugunsten der allgemeinen Linearität zeigt. Diese Homogenisierung der Anschauungsformen gestattet die Geometrisierung der Physik und damit (konstruktive) Identität der künstlichen und die natürlichen Maschinen, insofern damit die formale Geometrie, die bereits auf entsprechenden Homogenitätsunterstellungen beruht, konkrete physikalische Gültigkeit erlangt. Leseprobe

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