Grenze Märkt
Logo Subjekte und Gesellschaft

Souveränität und Unterlegenheit.
Zur Akzeptanz von Mehrheitsentscheidungen in der Europäischen Union

Georg Vobruba

Der Beitrag richtet sich auf die Frage, wie die neuzeitliche Einsicht in die Selbstgeschaffenheit der soziokulturellen Lebensform in die Konzeption politischer Gestaltung umgesetzt wird. In der modernen Idee der gesellschaftlichen Selbstgestaltung steckt das Paradoxon der Identität von Herrschenden und Beherrschten. Das Mehrheitsverfahren ist heute das institutionalisierte Standardverfahren zur Entparadoxierung dieser Konstellation. Seine Anwendbarkeit beruht jedoch auf Voraussetzungen, die nicht selbstverständlich sind. Die Integration Europas ist ein umfassendes Projekt gesellschaftlicher Selbstgestaltung. Die Analyse der Bedingungen für die Akzeptanz von Mehrheitsentscheidungen durch Minderheiten auf der EU-Ebene mündet in die Frage, inwieweit das Mehrheitsverfahren selbst als Instrument zur weiteren Integration Europas einsetzbar ist. Leseprobe

(50 KB)

Über den Autor
Über das Buch, in dem dieser Aufsatz vollständig erschienen ist.
Lieferbare Bücher von Georg Vobruba (bei amazon.de)
Vorheriger Beitrag   Home   Inhalt   Nächster Beitrag